Was ist Kunstradfahren?

Kunstradfahren läßt sich am Besten mit dem Eiskunstlauf oder Kunstturnen vergleichen.
Die Sportler entwickeln dabei Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Gleichgewicht,
Konzentration und Mut.
In einer 5-Minuten-Kür wird den Zuschauern und Kampfrichtern ein breites Spektrum von verschiedenen Übungen auf dem Rad dargeboten. Wettkämpfe werden auf der Grundlage eines weltweit gültigen Reglements durchgeführt. Höhepunkt einer Saison bildet alljährlich die Weltmeisterschaft.

Bewertung anhand des Reglements:

Die Wettkampfregeln sind in einem weltweit gültigen Reglement festgeschrieben.
Dieses Regelbuch nennt für jede Wettkampfdisziplin
- Einer-Kunstradfahren
- Zweier-Kunstradfahren
- Vierer-Kunstradfahren
- Sechser-Kunstradfahren
jeweils 150-200 verschiedene Übungen.

Aus diesem festgelegten Repertoire stellt der Sportler seine Kür mit einer festgelegten Anzahl von Übungen zusammen und kann zudem seine Begleitmusik frei wählen.

Anzahl der Übungen:

- im Einer max. 25 Übungen
- im Zweier max. 20 Übungen
(min. 4, max. 12 auf einem Rad bzw. min. 1, max. 14 auf zwei Rädern)
- im Vierer und Sechser 25 Übungen.

Je nach Schwierigkeitsgrad erhält man für jede Figur eine bestimmte Punktzahl, die im Fachjargon als Wertungsziffer bezeichnet wird. In der Addition der einzelnen Programmteile ergibt sich somit eine Schwierigkeitspunktzahl, die über die Startreihenfolge entscheidet.
Der Fahrer mit der höchsten aufgestellten Gesamtpunktzahl geht zuletzt an den Start. Die Bewertung wird getrennt in Ausführung, d.h. Form der Darbietung und Schwierigkeit (Inhalt).